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Erwarmung eines Körpers durch einen andern.
selben sehr schnell, bis zum 20,5 Grad, von da an aber sehr langsam. DerRaum des Weingeistes war zu dem vom Wasser, »vie 286 zu 58 l. Demnachhaben wir
r7)»286 v ---(20,5 — 17). (286 v-j- 867.
folglich sehr nahe
v: v — 4: 5,
§- Z08.
Aus diesen Versuchen folgt nun überhaupt, und nach Abgleichung dekbey solchen Versuchen nicht wohl zu vermeydenden kleinen Fehler, daß 4 Feuer-theilchen in, (Quecksilber, 6 t,,, Weingeist«, und 7 iin Wasser gleiche Wär-me hcrvordringen, wenn nemlich von diesen Materien ein gleiches Maaßgenommen wird. Die Verhältniß ^: 7 ist von 2: z, welche Boerhave an-giebt, (§. 296.) wenig verschieden. Boerhave giebt übrigens die Sache nurüberhaupt an, um zu zeigen, daß man diesen geringen Unterschied nicht erwartethätte. In der That sagt auch daß bey gleicher Wärme im
Quecksilber so viele Feuertheilchrn seyn als in i g^mal mehr Wasser. DasQueck-silber ist so vielmal schwerer oder dichter. Und damit glaubtdie Dichtigkeit der Feuertheilchen nehme mit der Dichtigkeit der Körper zu. Dasfolgt nun eben nicht. Man könnte ganz im Gegencherl schließen, daß, weil eindichterer Körper mit seiner eigenen Materie den Raum mehr ausfüllet, er denFeuertheilchen eben dadurch weniger Raum übrig lasse. Es folgt aber auch diesesnicht, weil es gar nicht ausgemacht ist, daß aller Raum, de» die eigenthümlicheMaterie eines Körpers nicht ausfüllt, von Feuertheilchen ansgefüllt sey.o führet übrigens sein Vorgeben als einen Versuch an, den er vor der
U. Socierac zu London angesrellt habe. Er goß eine Pinke Quecksilber, das dieWärme des Siedepunkts hatte, in 15^ Pinten kalt Wasser, und zugleich goß ereine Pinke siedend Wasser in eine Pinte kalt Wasser. In beyde stellte er Thermo-meter, und diese zeigten nach Verlauf von einer halben Minute einerley Grad.Nun hält eine Pinte ungefähr 29 Pariser Cubic-Zoll, folglich Pinte 59Cubic- Zoll. Und die Wärme des Quecksilbers soll sich in einer halben Minuteschon ganz durch diese 59Cubic-Zolle Wassers verbreitet, auch das Thermo-meter schon ganz die Wärme angenommen haben. Das ist nicht wohl zu glau-ben. In meinen vorhin angeführten Versuchen hatte das Gefäßchen nie einenganzen Cubic-Zoll Raum, und doch brauchte es eine halbe Minute Zeit, bis dieWärme gleich vercheilt war. In dem in den äc/c-er. beschriebenen Ver-suche, wo ich ein Thermometer in eine Schüssel voll warmen Wassers stellte, ver-giengen 7 ganzer Minuten, ehe das Thermometer sein IVlaximum erreichte, daswill sagen, mit dem erkältenden Wasser gleiche Wärme hakte. Vermurhlich