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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
68
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63 Thermometer von Weingeist.

fahrung gab c> 50., welches so viel als nichts unterschieden ist. Ich sähedemnach, daß die zweyte Gleichung zum Emschalteu gebraucht werden mußte.Und da ich eigentlich v durch g finden wollte, so mußte ich sie in folgende

v---rzv88- -^l2Zr,88^ —465,76 ^

auflösen.

§. 124.

Hierauf nahm ich q von 10 zu 10 Graden an, und fand die Werthe vonv, welche in der zweyten Lolumne folgender Tafel Vorkommen. Diese vermin-derte ich in der Verhältniß von 102,6 zu 80, um den Siedepunct auf den 8oste»Grad zu setzen. Diese verminderte Grade kommen in der zten Columne vor. Diedrey folgenden Columnen geben eben diese Grade nach LeS t/u tie ^l,e

und Strohmaycrö Beobachtungen an, so daß sie also hiemit verglichen werdenkönnen-

Quecksilber

Weingeist.

Nach meiuenVersuchen.

Strohmayer.

0

0, 00

0, 00

v, D0

0, OO.

o, oa

ro

IO, 2Z

7 ,98

7 , 94

7 , 90

8, oz

20

20, 94

16 , 2Z

16,27

,6, 50

«6,45

Zc>

Z2, 2Z

25 , rz

2 5 , 05

25, 60

25, 30

40

44 , ^9

34,46

34 , 56

3>, '0

34 , 66

Sv

56 , 97

44,41

44 , 3 '

45 , Z 0

44 , 6 z

60

70,75

55 , 16

55, 06

5 , 20

55, 36

70

85 , 8 i

66, 91

66 , 83

67, 80

67,05

8--

102 , 60

80, 00

80, 00

80, 00

80, 00

§. 125-

Af/c/rLn rill C/rLL2' hat eigentlich seine Vergleichung in solchen Gra-den vorgenommen, deren er von der Kellerwärme der Pariser Sternkarte biszum siedenden Wasser l sa rechnet. Er legte die Grade des Weingeistchermom«,terS von io zu 10 zum Grunde, und bestimmte durch Versuche die entsprechendeGrade von Quecksilber und Leinöhl. Die Versuche selbst zieht er nicht an, son-dern eine Tafel, welche er durch Einßchalten berechnet hat, und wobey diezweyten Differenzen beständig find. Wenn ich seine Grade aufwärts gerechnetfür Weingeist, Quecksilber und Leinöhl durch V, O auödrücke, so können stattseiner Tafel folgende zwo Formeln dienen: