Das äe Irische und einige andere Quecksilber-Thermometer. 6z
Meterstande, und daher auch auf Bergen weniger warm wird, als wenn oder wodas Barometer höher steht, so fällt Las beständige in dem /'/§/schen Gradein so fern weg, daß eine Reduktion damit vorgenommen, und so wie Key andernThermometern eine bestimmte Barometerhöhe fest gefetzt werden muß. UebrigenSist eS unnörhig, daß ich mich bey dem cie /'/r/schen Thermometer hier länger auf,halte. Es ist von Quecksilber wie das Fahrenheitfche, und unterscheidet sich vondemselben nur in Ansehung der Eintheilung und der Art zu zählen. Da auch dievon Celsius eingeführten schwedischen Thermometer von Quecksilber sind, so istes hier ebenfalls genug, wenn ich anmerke, daß Celsius vom Punct des frieren-den zum Punct des siedenden Wassers i oc» Grade aufwärts zählt. Christin znLyon soll eben diese Eintheilung auch gewählt Haben. Endlich seitdem einige an,gefangen haben, Reaumursche Thermometer von Quecksilber zu machen, so ge,hören auch diese hieher. Man zählt darauf zwischen erstbemeldten zween Punkten80 Grade. Dieses giebt folgende Vergleichung r
Qnecksilbenhermometer.
Fahren-
heit.
Schweden,
nachReau-
mur.
Z2
150
0
O
frierend Wasser.
212
c>
roo
8o
siedend Wasser.
rZo ^
150
loc»
8c> ^
Unterschied, oder Theile desZwischenraumes.
Fünfter Abschnitt.
Thermometer von Weingeist.
§. n6.
t^ey den bisher angegebenen Vergleichungen habe ich die Ausdehnung der Ma,terien durch die Wärme einander proportional gefetzt. Die Materien wa,ren Luft, Leinöl und Quecksilber, und sie gehen auch in der Thal wenig von ein,ander ab. Ich habe auch bereits schon (§. 98.) angemerkt, daß der Weingeist,zumal wenn er eingeschlossen ist, hieran eine Ausnahme mache, die man auch über,Haupt bey allen wässerichten Materien findet. Reaumur wußte es, und dennochgab er den Thermometern von Weingeist den Vorzug. Er ließ an seinen Ther-mometern große Kugeln von zween bis drey Zoll Durchmesser, und machte sie gs,