Düs Drebbelsche Thermometer, nebst dessen Abänderungen. 45
das Quecksilber leichter; folglich sein Druck nicht durchaus der Höhe L<> propor-tional. Eben dieses gilt auch vom Barometer. Dieses macht eine Reductioiriwthwendig. Ls sey die Wärme des siedenden Wassers, in Graden des tust-chermometers. Man lege ferner auch die Ausdehnung, so das Quecksilber in frie-rendem Wasser har, zum Grunde, fo wird dessen Ausdehnung in jedem andernGrad der Wärme c zu der im frierenden Wasser
— (l -i-
c — roooL - rooo
feyn. Die Höhe L L muß demnach durch
I - 4 ^
Z c — LO00
20c» L—10^0
zetheilt werden, weil das Quecksilber um so viel weniger drückt. Auf eben dieArt ist auch die Baromelerhöhe zu reduciren. Und da hiebey der Umstand vor-kömmt, daß diese beyden Instrumente nicht immer in einerley Wärme sind , sosieht man leicht, daß alsdann der Grad der Wärme c für jedes besonders be-stimmt werden muß. Setzen wir die Wärme des Barometers — so wirdin der Formel (K. 84 ) der Ausdruck b -4- n -l- y, in folgenden
200 L —200 L - 4 - z ^
rooooo— 20Z000
. b -i—
200 L — 200000200 - 4 - z L — 20)000
(n - 4 - y-
verwandelt» Dieses ist die erste Reduktion.
§. 86 .
Die andere gründet sich darauf, daß durch die Ausdehnung des Queck-silbers der Raum der Lust nicht mehr so schlechthin durch ^ bestimmt werden kann,sondern davon so viel abgezogen werden muß als die M' hrere Ausdehnung des Queck-silbers beträgt. Nun ist der ganze Raum des Quecksilbers 919 Gran. Dieserist aber i» einem Zimmer bestimmt worden, dessen Wärme temperirt war, und1040 G>an des Luftchermomelers betrug, um demnach denselben auf den GraddeS frierenden Wassers zu bringen, muß er durch
200 L— lvoo
s z