40 Das Drebbelsche Thermometer, nebst dessen Abänderungen.
bey ihm noch andere Beobachtungen, die er aber, und zwar auf eine sehr unrich-tige Art, aufGrade seines Thermometers reducirt hatte, und die folglich nichthieher gehören. Ich werde hier ein für allemal erinnern, daß, wenn ich vonGraden des Luftthcrmomcrers spreche, allemal solche versiehe, wo der Gradder Kälte des frierenden Wassers ivoo ist. Dieses habe ich auch bereits schonim vorhergehenden gethan. (K. 62. 68. 69.) Diese Grade sind zugleich auch dieabsoluten Grade der Wärme, sofern man dadurch die Rrafc der Wärmein Lusc von bestimmter Dichtigkeit verstehet. (§. 49. xz.) Hier folgen nunAmoncons Beobachtungen:
§. 78.
Zolle des A-montvnschenThermome-ters.
Grade desLuftthermo.-I Meters.
51". 6'"
IOOO I
54 - 0
1049 ^
54 - 4
l 0 Z 5 l
'58. 2
1129
58 . 9
H4t
55 . 9
1082
59 - 9
I l6o
61. tO
I 2 OI
64. 2
1246
67. 3
!3o6
58 - 5
H 34
73 - 0
1417
54 . 0
1049
frierend Wasser.
Im Keller der Pariser Sternwarte.
Wärme der Hand in mäßiger Sommer-Luft, von ver-schiedenen Personell.
Wärme der Luft, zur Zeit, da diese Wärme der Händebeobachtet worden,schmelzende Butter,schmelzend Unschlit.gerinnend Wachs.
ein 10 bis 12 Gran schweres Stückchen Wachses istganz geschmolzen,temperirt scheinendes Wasser,siedend Wasser,temperiere Luft.
Ueber diese Tafel ist anzumerken, daß alle Grade des Luftthermometers von demersten abhängen, weil dieser zum Grunde gelegt worden. Was Amoncons tcni-pe»irre Luft nennt, ist die vom Keller der Parisischen Sternwarte, die sich vonWinter zum Sommer fast gar nicht ändert. Sie scheint im Sommer kühl, imWinter warm zu seyn. Und dieses zeigt an sich schon, daß, was wir nach umserer Empfindung remperirt oder gemäßigte Wäpme nennen, sich merklich nach