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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
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Vom Zttjammendntckeii der Luft durch äußere Gewalt. 2§

der dritten Colnmne (Ir -4- X ) n, 4 L - 1 - tzßva X stylt, und

dieses wird in der 4 ten Colnmne den Unterschied

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geben. Und auf eben die Art findet sich für jede Zahl n der ersten Colnmne derUnterschied

wo Z die in der vierten Colnmne enthaltene Unterschiede vorstellt. Da nun Au-fangs n sehr langsam größer wird, so bleibt auch der Ausdruck

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für die ersten Unterschiede ziemlich einerley, und daher bleibt auch der Sprungvon Z o auf ö o, 17 immer. Wollte man aber x groß genug annehmen,um ihn aufzuheben, so würde eS nur mit dm folgenden Unterschieden desto mißli-cher aussthen.

§. 43.

Es i? daher ungleich ungezwungener, wenn wir andern Ursachen Raumgeben. Das Quecksilber wird in die längere Röhre eingegossen. Dadurch ent-stehen in der kürzer» Röhre Oscillationen, und mit diesen zieht sich nur allzu leichtetwas Luft zwischen die Röhre und das Quecksilber. Dadurch aber wird die Höheder Luftsäule vermindert. Dieses scheint nun schon ben dem ersten Eiugießen stattzu finden, da, wie wir aus der Tafel sehen, die Unterschiede von dem Zweytenan schon sehr merklich sind. Der Umstand, daß die Lust immer dichtter wird, unddaher die lehten Unterschiede, auch wenn sie den ersten ganz gleich styn sollten,dennoch an Lust mehr austragen, und folglich zuletzt die Luft, so sich zwischen dasQuecksilber und die Röhre gezogen, sehr merklich und sichtbar styn müßte; dieserUmstand hat hier nichts auf sich, weil diese Luft ebenfalls in einen engern Raumzusammengepreßt ist, und daher zuletzt eben so wenig als Anfänge sichtbar stynkann. Es kömmt hier nicht auf die Masse, sondern auf den Raum an. Unddie Unterschiede in derben Columne zeigen, daß .dieser Raum sich sehr wenig ver-größert, ja zuletzt eher ab als zunimmt. Auch werden die Oscillationen zuletzt noch-wendig kleiner, und eben dieses macht, daß sich immer weniger Luft zwischen dasQuecksilber und die Röhre zieht.

§- 44-

Daß dieser hier angegebene Grund etwas auf sich habe, und in der Thck^der wahre sey, das haben die Versuche mit dem Barometer gelehrt, wodurch ma5sich überzeugt hat, daß um sie gut und correspondirend zu erhalten, das Quecksil-

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