Von der Ausdehnung anderer Materien durch die Warme. 15
Anzeigen.
i. Therm.
r.. Therm.
z. Therm.
Sommer SonnenwärmeKühe.'Blutwärme -
80
40
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frierendes Wasser -
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starke Winterkälte -
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zu Florenz - - v.
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gesalzen Eis - (
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r. Zz.
Die Florentinischen Thermometer wurden bald in allen Ländern bekannt.Gie hatten die beträchtlichsten Fehler des Drebbelschen Thermometers nicht, son-dern überdies noch die Bequemlichkeit, daß sie sich leicht herumtragen ließen. In»dessen waren sie doch weniger empfindlich, weil sie die Grade der Wärme nicht soschnell annahmen als das Drebbelsche. Anfangs waren es, und auch noch der-malen sind es Italiener, welche sich mit Verfertigung der Barometer und Ther-mometer beschäftigen, und sie von Stadt zu Stadt zum Verkaufe herum tragen.Diese Leute giengen von der Sorgfalt, die die Aorentinische Akademie bey derEintheilung ihrer Thermometer beobachtet hatten, sehr ab. Und eben daher ent-stund die Klage überall, daß die Thermometer keine verständliche Sprache haben,und ihre Eintheilungen gar nicht mit einander übereinstimmen. Man warf sogardie Schuld auf die Thermometer selbst, und brachte Versuche vor, die mit nebeneinander gehängten Thermometern angestellt worden, und woraus man beweisenwollte, daß ihre Veränderungen nicht nur nicht gleich, sondern sogar auch nichtproportional seyen. Solche Untersuchungen findet man j. B. in Wolfens «üh-lichen Versuchen.
§» 34 -
Die Akadennker von Florenz sagen ferner, daß sie auch bey Wasser, <vek,Quecksilber und vielen andern flüßigen Materien gefunden haben, daß sie sichdurch die Wärme ausdehnen. Eben dieses fanden sie beym Glase und bey Me-tallen. Sie stellten aber keine Versuche an, um zu finden, wie viel die Ausdeh-nung bey verschiedenen Graden von Wärme austrage. Halley scheint der erstegewesen zu seyn, der 169z deswegen mir der Lust, dem Meingeiste und dem