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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
XIX
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Ueber Lamberts Verdienste um die theoretische Philosophie, xix

wie wir nach seinem eignen Berichte bereit- bemerkt haben, zu der speculativenPhilosophie gekommen.

Man kann es sich daraus erklären, wie ihm Lockes einfache Begriffegefallen konnten, von denen er sowohl in seiner Alethologie, als auch in seinerArchi ektonik ausgeht. Wenn diese dem Natnrkundiger als einfache Begriffegenügen können, so kann die spekulative Philosophie doch noch nicht dabey stehenbleiben; sie findet noch Undeutlichkeit in denselben, sie sind ihr noch nicht rein ge-nug, und sie ahndet in denselben eine Auflösbarkeit, die reinere Begriffe vor-ausseht.

Vielleicht ist die Methode die Begriffe zu bestimmen, deren sich Lam-bert bedient, u»d die das Studium seiner Architectonik auch einem eifrigen un-geübten Freunde der Philosophie oft so schwer und mühsam macht, aus eben derQuelle herzuleiten. Diese Methode besieht darin»:

Erstlich: Sucht er gemeiniglich einen Begriff in dem Besonderen auf; auchoft dann, wenn bereits nicht bloß der philosophische, sondern sogar oftder gemeine Sprachgebrauch das Wort, daS ihn bezeichnet, verallge-meinert hat. Das ist ein Umweg, der ohne Noch ermüdet.

Zweitens: Wo ein transscendentaler Begriff leichter im Außersinnlichen könnte an-geschauet werren, fängt er doch mit der Bestimmung desselben bey demSinnlichen an; wenn uns die Beobachtung der Seele näher daraufführen würde, fängt er doch an, ihn erst in den Erscheinungen der Kör«perwelt aufzusuchen. Daher

Drittens: Erörtert er oft die Etymologie eines Wortes, um einen Begriff zu fin-den, der bereits ist transscendental geworden, indeß er freylich in derursprünglichen Bedeutung des Wortes in dem Besonder« und Sinn-lichen eingewickelt liegt.

Man kann die Beyspiele, womit sich diese Bemerkungen beweisen ließen,außer seiner Architektonik, auch in einer Abhandlung finden, die unter der Auf-schrift: 0-/c--va--on>r L)-men/-o/rr -Zu in der

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denen, Tiefsinnigen u s w- die er darinn aus der Körperwelt entwickelt,sind bereits durch den Sprachgebrauch verallgemeinert, und das, was er auf die-