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Bei dem gewöhnlichen Gehen, wenn man vorherstand, wird der eine fufs aufgehoben, und indemdessen Knie gekrümmt wird, zugleich das Beckengehoben und der Körper etwas vorwärts geneigt;während dieser Fufs niedergesetzt wird, erhebt sich,die Ferse des anderen, und so wie jener die Erdeberührt hat, verläfst sie dieser, und bewegt sich 'ebenso nach vorne. Bleiben die Kniee beim Gehengrade, so wird die Bewegung erschwert; ebhn so,wenn der Körper sehr aufrecht gehalten wird. Beieinem sehr weiten Gange, besonders wenn man dazueingeübt ist, geht man mit etwas mehr vorwärts ge-wandtem Körper und mit gebogenen Knieen. Wirdder Gang zu lange fortgesetzt, so schmerzen leichtdie Wadenmuskeln, grade wie bei dem Bergaufgehenoder Treppensteigen, weil sie dabei die gröfste Lastdes Körpers tragen, da hingegen bei dem Bergab-gehen die Strecker des Unterschenkels vorzüglichdie Last übernehmen, und daher bei zu grofserAnstrengung wehthun. Ist jedoch der Abhang sehrjäh, und man stemmt sich mit Gewalt dagegen, sowerden auch hierbei die Wadenmuskeln sehr ange-strengte Da aber der Gang der Menschen so ver- ' ,
schieden ist, mancher den Fufs hoher hebt, ihn mehr jfl
nach hinten wirft u. s. w./iso können nicht diesel-ben Theile bei Allen auf gleiche Weise leiden.
Allgemein aber ist es, dafs der zu grofse Schrittsehr angreifend ist.
Bei der Einrichtung unsers Skelet’s, wo dieuntern Extremitäten den Körper im Gleichgewicht