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2,1 (1823)
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348
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Anm. 3- Ev. Home (Lectures on comparative anatomy.Lond. 1814- 4- Vol. I. p. 42-) »agt, dafj die Wadenmuskelnbei den Negern kürzer wären, aber doch dieselben Diensteverrichteten, wie bei uns. Dies verdiente wohl eine genauereUntersuchung, da jene Worte nichts sagen, falls es sich nichtauf die Stellung des Unterschenkels bezieht. Soemmerring(Ueber die körperliche Verschiedenheit des Negers. S. 40.) sagtnämlich, [dafs das Schienbein und Wadenbein bei dem Negerunter den Condylis des Schenkelbeins wie nach aufsen zu ver-schoben stehen. '

Der Musculus plantafis, welcher bei den Affen in die Seh-nenhaut der Fufssohle übergeht, wird häufig bei dem Menschen,wo er dieselbe nicht berührt, als ein Ueberrest oder Rudimentdes Thierbaues betrachtet. Mehrere Male habe ich ihn jedochdeutlich in das Ligamentum laciniatum übergehen sehen, so dafser dann als dessen Spannmuskel betrachtet werden könnte.

§. 350 .

Das Gehen (gressus) ist sehr viel wenigerermüdend, als das Stehen, weil in jener Bewegungzwischen der Wirkung der Beuger und der Streckereine immerwährende Abwechselung stattfindet. DerGang der Menschen ist sehr verschieden, und eswäre sehr leicht, zu den von Barthez aufgezähltenArten desselben noch eine Menge anderer hinzuzu-setzen. Diese Verschiedenheit hängt zum Tfieil vondem Boden ab, auf welchem Menschen zu gehengewohnt sind, z. B. in der Ebene, in bergigen Ge-genden, im Sande; oder von der Sitte, wo manchesehr langsam, andere rasch, einige feierlich, anderelangsam, mit kleinen oder grofsen Schritten, mitgestreckten oder gebogenen Knieen, den Körpergrade oder vorüber gebogen, gehen.