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2,1 (1823)
Entstehung
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Zweiter Abschnitt.

' Von der Empfindung überhaupt.

§. 268.

Nach der Menge und Gröfse der Nerven, mitwelchen die verschiedenen Theile versehen sind,äufsert sich im gesunden Zustande ihre Empfind-lichkeit (Sensibilitas) oder das Vermögen, ihrenjedesmaligen Zustand, o.der ihre Gegenwirkung ge-gen die auf sie einwirkenden Reize in dem Gehirnbemerkbar zu machen.

Die hornartigen Theile (Oberhaut, Nägel,Haare), die Knochen, die Knorpel,, die Bänder, dieSehnen, die sehnenfaserigen und serösen Häutenehmen in die ihnen eigenthümliche Substanz keineNerven auf, und sind daher an und für sich unem-pfindlich; allein es treten dennoch Nerven zu ihrenGefäfsen, und dringen mit ihnen z. B. in die Kno-chen ein, oder bei den Haaren in deren Zwiebeln,und dadurch kann ihnen eine gewisse Empfindlich-keit mitgetheilt seyn.

Eine geringe Empfindlichkeit besitzen die Ge-fäfse, die mehrsten Drüsen, auch einige Eingeweide,als die sogenannte Schilddrüse, die Milz. Einegröfsere finden wir schon bei der Leber, noch mehrbei den Lungen, den Nieren, den Hoden. Wie-derum eine erhühtere bei den häutigen Eingeweiden,als dem Darmkanal, bei der Haut, bei den Muskeln,die stärkste endlich in den Sinnesorganen.