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E. Vom Gehör.
§. 296 .
Das Gehör (auditus) scheint unter allen Sin-nen am weitesten verbreitet zu seyn, denn unterden sämmtlichen Wirbelthieren und unter den Wir-bellosen bei allen Insecten Linn^’s, so wie beiden Cephalopoden ist mir kein Beispiel einer ohneGehörwerkzeug befindlichen Gattung (genus) oderArt (species) bekannt; auch sind die Fälle vontaubgebornen Thieren wohl höchst selten. Yergl.
§. 304 .
Anm. Es versteht sich, dafs Mifsgeburten, z. B. Acephali,Hemicepbali, ausgenommen werden müssen, wo das Gehörorganmit andern 'Kopftheilen gänzlich fehlen, oder mifsgebildet seynkann.
Mundini soll in dem siebenten Bande der Comm. deAcad. Bononiensi 1791- (welcher auf unserer Bibliothek fehlt)nach den Gott. Anz. 1793- S. 231- taubgeborner Katzen undHunde erwähnen, bei denen er keinen sichtbaren Fehler imGehörwerkzeuge enfdecken konnte (?).
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§. 297.
Das Gehörorgan ist bei dem Menschen, vor-züglich seit Scarpa, so vielfach und gründlichuntersucht worden, dafs wir seine Anatomie nach vMaafsgabe unserer Untersuchungsfähigkeit so gutals beendigt ansehen können, und nur noch von derpathologischen Anatomie neue Aufschlüsse darübererwarten können, oder im Einzelnen durch die ver-