Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
346
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ihr Kürper nach vorne ein zu grofses Uebergewicht ^ j

liat, so dafs sie auch gewöhnlich hin und herhüpfen.

Bei den andern ist das Gleichgewicht bei dem Stehen ^

durch den von vorne nach hinten mehr oder weni- &&

ger schief hinabgesenkten Körper, und die so sehrnach vorne stattlindende Einlenkung des übersehen- pP"-

kels, durch den unbeweglichen Rückentheil derWirbelsäule, durch die nach hinten gelegten Flügel,

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und die ausgebreiteten Zehen begünstigt; doch legen ^

viele, um sicher zu stehen, ihren Kopf beim Schlafen , ^

auf den Leib zurück. naii

Manche Vögel, wie der Storch und Kranich, jeta

stehen äufserst lange ohne Abwechselung auf einem ^ "

Fufs; hier ist aber eine eigene Vorrichtung des ^ f *

Kniegelenks vorhanden; ein Zapfen des Schienbeins ^^

tritt nämlich in eine Vertiefung der Gelenkflächedes Oberschenkels, so dafs dazu gar keine Muskel- ^

kraft nöthig ist, wohl aber bei der Beugung, wennder Zapfen herausgetrieben wird: Cu vier Le^ons itü«,

T. I. p. 472. Eben so findet eine mechanische pfet*

Einrichtung statt, wodurch die Vögel auf Baum- ^ i

zweigen selbst im Schlafe diese umfafst halten, und Iani " 1

sicher sitzen bleiben. Guvier 1. c. p. 480* / ^

Anm. 1- J. Bapt. Palletta (Exercitationes pathologicae.

Mediol. 1820. 4- p. 151- de gastroenemiorum defectu.) will bei

zwei lebenden Menschen den Mangel der Wadenmuskeln beob-

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achtet haben: ich zweifle jedoch sehr an der Richtigkeit dieser t ' /Beobachtung. Die Fiifse waren in starker Extension (er nennt ,

es fälschlich Flexion), der Fersenhocker sehr stark und rund, die < **(II|*

Wade flach, und die Achillessehne angeblich nicht zu fühlen. 9 ^

Doch sagt er selbst bei dem ersten Fall: crus deficiente sura '*