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2,1 (1823)
Entstehung
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nach dem Tode sehr bald, und bedeutend früher,als bei Säugthieren und bei dem Menschen.

Dies pafst wohl nicht zu dem Erfahrungssatz,den Nysten (Recherches p. 355. p. 376*) aufstellenwill: dafs nämlich die Dauer der Zusammenziehungs-fähigkeit der Theile nach dem Tode bei den ver-schiedenen Thierklassen und deren Ordnungen sichin umgekehrtem Verhäknifs zu der Kraft (Energie)zeige, womit die Muskeln im Leben versehen waren.Wäre dieses Gesetz richtig, so würde es daraufhindeuten dafs der Muskel durch die Thätigkeitim Leben so erschöpft werde, dafs seine Fasernnach dem Tode das Vermögen, sich zusammenzu-ziehen, gar nicht, oder in geringem Maats, behalten.Wir sehen-aber, dafs diej Beifsmuskeln eines Men-schen, Borsmit der Mlmdsperre stirbt, noch eineZeit nach dem Tode zusammengezogen bleiben. Beidem Frosch, bei dem Aal ist die Bewegung imLebendrasch, und ihreReizempfänglichkeit dauertlange nach dem Todebei dem Proteus hingegenist sie im Leben und näCh' dem Tode gering. Manwird wohl nicht sagen, dafs eine Taube im Lebenmehr Muskelkraft habe, als eine Katze, und dochziehen sich die Muskeln der letzteren viel längere Zeitnach dem Tode zusammen. Nysten, indem er jenenSatz aufstellte, hat wohl theils darauf gefüfst, dafs sehrjunge warmblütige Thiere (p. 379-) sich hinsichtlichder langen Dauer ihrer Muskelzusammenziehungennach dem Tode an die kaltblütigen Thiere an-schliefsen. Andererseits aber hebt er die Beobach-

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