Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
319
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St.2- 3. 41 64-)« ist nichts, ah das Gemeingefühl (coenaesthe*li»), oder das Gefühl überhaupt, und alle Empfindungen, diewir bei der Muskelthatigkeit haben, z. B. von dem uns geleiste-ten Widerstande, von der Anstrengung, Müdigkeit, Erschöpfungu. s. w., gehören offenbar dabin. §. 269- 270. Hier ist durch-aus nichts Eigentümliches einer Sinnesempfind'ung, wodurchman bewogen werden könnte, Lenhossek beizustimmen, derzwar anfangs selbst (wie Gruithu'isefi) den Muskelsinn alsmodificirtes Gemeingefühl ansieht, hernach Aber von den Mus-keln als von Sinnesorganen spricht. Noch weniger könnte ichmir ein eigenes Bewufstseyn in den Muskeln denken. §. 261.Anm. ! Der sogenannte Muskelschwindel ist wohl nurals Täuschung des VorstellungsVermögens über das Gefühl unddas Tastorgan anzusehen, wodurch der Einfiufs des Seelenorgansauf die Muskeln geschwächt wird, so dafs Kraftlosigkeit, Schwan-ken u. s. w. entsteht.

.; Lenhossek führt Stellen aus Autenrieths Physiologie(Th. 3. S. 66- S. 79- S. 3520 an, so wie aus SteinbuchsBeitrag zur Physiologie der Sinne, die für jene Hypothese spre-chen sollen. Ich finde aber bei ihnen durchaus nichts voneinem eigenen Muskelsinn, sondern im Gegentheil die gewöhn-liche richtige Ansicht. Da Lenhossek die Sinnesfunctionennicht an die einzelnen Sinnesorgane nothweildig gebunden glaubt,sondern als Erfahrungssatz annimmt, dafs Magnetisirte mit ihrenFingerspitzen sehen können u. s. w., so ist ihm auch natürlichein Sinnesorgan nicht so viel, als andern Physiologen, und erkonnte daher leicht Gruithuisena Hypothese zu der seini-gen machen.

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§. 344.

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Die Muskelthatigkeit zeigt sich schon früh beidem Foetus, und oft so stark, dafs die Mutter vonden gewaltsamen, krampfhaften Bewegungen des-selben Schmerzen empfindet, und sogar die Glied-