derer gemäfs, ein verklärtes Ansehen haben. DieWeisheit, welche Viele derselben auskramen, istwohl ohne Ausnahme die der Magnetiseurs, undgewöhnlich durch Suggestivfragen an das Licht ge-bracht; falls nicht das Ganze Betrug ist, wie indem höchst interessanten Fall, den S. Stiebel(Kleine Beiträge zur Heilwissenschaft. Frkft. a. M.1823. 8- S. 149 — 212.) mit einer ihm grofse Ehremachenden Offenherzigkeit erzählt.
Anm. C. Alex. Ferd. Kluge hat in einer ohne Kritikabgefafsten, allein mit seiner damaligen Jugend wohl zu ent-schuldigenden Schrift: Versuch einer Darstellung des animali-schen Magnetismus als Heilmittel (Berlin 1811« 80» verschiedeneGrade des Schlafwandeins und Hellsehens (clairvoyance) aufge-stellt, und Viele haben ihm nachgeschrieben,* allein aus denoben angeführten Gründen läfst sich eine solche Abtheilunggar nicht machen, und was das sogenannte Hellsehen in deneigenen oder fremden Organismus, um den Sitz der eigenenoder fremden Krankheit zu entdecken, oder in die Apotheke,um ein Mittel darin zu finden, oder in was sonst betrifft, soverdankt es entweder dem verschrobenen Kopf, oder dem Betrugdes Magnetiseurs, oder der Clairvoyante, oder beiden, allesWunderbare, das davon erzählt wird. Es ist höchst lächerlich,wie solche Frauenzimmer das Innere des menschlichen Körpersbeschreiben, lächerlich, was sie vom Sitz und der Materie derKrankheit schwatzen, und wenn nicht die mehrsten Magnetiseursso sehr unwissend wären, so wurden sie gar nicht wagen, da*von jenen Gesagte zu erzählen oder niederzuschreiben.
Das Vorhersagen solcher Kranken, so weit es wahr und gutbeobachtet ist, unterscheidet sich in nichts von dem, was beierhöhter Phantasie in andern Zuständen vorkommt. Jeder Mensch,der gewisse Geschäfte nach der Uhr einrichten mufs, hat zuletztein sehr genaues Zeitmaafs im Kopfe; allein auch bei andern