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Arbeiten, die nicht so abgemessen sind, weifs man ziemlich genau,wie viel Uhr es ist; der Hunger, die Müdigkeit, eine Menge an-derer Dinge mahnen unwillkührlich daran. Kranke haben man-cherlei Vorempfindungen, wissen z. B. öfters aus dem Gefühleiner Aura epileptica den Anfang der fallenden Sucht ü. s. w."Werden nun gar Kranke zum Orakel gemacht, so achten sie nochmehr darauf; trifft die von ihnen genannte Zeit nicht ein, soschweigt man davon ; trifft sie aber ein, so sind sie Prophetinnen,und man denkt nicht daran, wie viel die innere Spannung undihr eigner Wille dazu beigetragen haben. Nimmt man doch Allesvon ihnen an, sogar ihre Erzählungen von Geistern, mit denensie umgehen; ja hat nicht die Verblendung oder die Sophistereieinen sonst sehr achtuügäwerthert Mann so weit getrieben, dafs er,wie die Betrügerin AüguSte Bübel ihre Schändiiehkeiten vorGericht gestand, behaupten konnte, vor Gericht habe sie gelogen,und im Somnambulismus (wo sie betrog) sey sie wahr gewesen:ja wohl wahr Und consequent im gemeinsten Betrüge!
Jeden, der noch einen Zweifel über diese Dinge hat, verweiseich auf: C. H. Pfaff Ueber und gegen den thierischen Magnetis-mus und die jetzt vorherrschende Tendenz auf dem .Gebietedesselben. Hamburg 1S17- 8-, so wie auf eine frühere vortrefflicheSchrift: Antimagnetismus oder Ursprung, Fortgang, Verfall, Er-neuerung und Widerlegung des thierischen Magnetismus. A. d.
, Fr. Gera 1788* 8- Vorzüglich verdient die darin (S. 224 — 230.)mitgetheilte Geschichte von dem Zauberspiegel des Juden Leonalle Aufmerksamkeit. Diesen Spiegel kauften Viele, nachdem siebei ihm eine Probe damit gemacht hatten, für grofse Summen,und sahen Alles darin, was sie wollten, so lange sich Jeder fürden alleinigen Besitzer des Zauberspiegels hielt; so wie sie aberdie vielen andern, eben so verkauften Spiegel kennen lernten,sahen sie nichts mehr. So viel vermag die Phantasie!
Sechstes
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