Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
286
Einzelbild herunterladen
 

er nachher nichts wufste. Hatte das ein Paar Stundengedauert, so schnarchte er, fiel mit dem Kopfe hin(als beim Einschlafen) und erwachte.

Hieran knüpfen sich nun wieder die vielenFälle, wo Menschen des Nachts im Schlaf reden,aufstehen u. s. w., bis zu den wunderbarsten, zumTheil sehr übertriebenen Geschichten von Nacht-wandlern; denn ob dieser Zustand bei Tage oderbei Nacht eintritt, ist einerlei, daher sind die älte-ren Ausdrücke Noctambuli, noctambulatio, nichtumfassend genug.

So wie Jene von selbst in diesen Zustand ge-rathen, so können auch Menschen durch zu starkeErregüng ihrer Phantasie und des Nervensystemsdarin versetzt werden, durch die Manipulationendes Magnetiseurs, durch das Massiren im Bade,oder auf tausend andere Weisen, wie die lächer-lichen Bacquets zeigen, statt deren man auch einelappländische Zaubertrommel, oder jeden beliebigen(eben dazu gestempelten) Fetisch nehmen könnte.

In einem Punct kommen alle Fälle überein,dafs nämlich Wachen und Schlaf nicht, wie imgewöhnlichen Zustande, gehörig gesondert sind; inallem Uebrigen weichen sie einzeln ab, so dafs mankeine bestimmte Klassen daraus machen* kann. Dermayländische Jüngling, dessen ich oben erwähnte,hatte, nachdem er völlig wachte, eine viel geist-reichere, angenehmere Physiognomie, als im Schlaf-wandel; bei anderen habe ich keine Veränderungengesehen; manche sollen, der Aussage ihrer Bewun-