Unter den wirbellosen Thieren haben dieCephalopoden ziemlich grofse Augen. Auch diezusammengesetzten Augen sehr vieler Insectert,besonders unter den Netzflüglern und Zweiflüglern,sind grofs zu nennen, vorzüglich oft im ( Verhältnifszu ihrem Kopf.
Anm. Die Kleinheit der einfachen Augen der InsectenLinn. ist oft durch die Mehrzahl derselben gut gemacht. Beiden Wirbelthieren sind nirgends mehr als zwei Augen, dennbei dem Tetrophthalmus (Cobitis anableps Linn.) ist die Mehr-zahl nur scheinbar: §. 314- Anm. 5-
§. 308.
Die Gestalt der Augen ist sehr abweichend.Vergleicht man erstlich die Axe mit dem Queer-durchmesser des Auges, so findet man sie bei vie-lerlei Theilen gleich grofs, so z. B. nach Soem-*merring bei dem Luchs, dem Waschbären; beidem Straufs, bei Falco Chrysaetos und Strix Bubo;bei Coluber Aesculapii; nach Treviranus bei demFuchs, dem Dachs und Igel, bei Falco Buteo. Beidem Menschen ist die Axe etwas länger als derQueerdurchmesser, nach Soemmerring wie 1:0, 95. Bei Simia Inuus .wie 1: 0, 99; bei derFledermaus ist dies Verhältnifs am stärksten, näm-lich wie 1: 0) 91. Sonst haben sich bei denMessungen der Augen der Wirbelthiere, welcheSoemmerring und Treviranus angestellt ha-ben, die Queerdurchmesser immer grüfser als dieAxe gezeigt. Am stärksten st dies bei den Wal-fischen der Fall. Dafs jedoch hierin, wie in allen