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2,1 (1823)
Entstehung
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solchen Verhältnissen, Abweichungen Vorkommen,versteht sich von selbst. Das Verhältnis der Axezum Queerdurchmesser ist im Auge der BalaenaMysticetus bei Soemmerring wie 1:1, 43; nachTreviranus wie 1: 1, 54; im Auge der BalaenaBoops fand ich es wie i : 1, 40. Man mufs dahernoch eine Menge Messungen anslellen, um eineMittelzahl zu erhalten, und vorzüglich möglichstfrische Augen untersuchen, was bis jetzt nichtimmer geschah, noch geschehen konnte. Wasgegeben ist, enthält auf jeden Fall sehr willkom-mene Stiitzpuncte.

Besonders aber mufs man zweitens auf dasVerhältnifs der Hornhaut zur Sclerotica sehen, dahierdurch die Gestalt des Auges sehr bestimmtwird. Bei den walfischartigen Thieren und bei denFischen liegt die Hornhaut ganz flach; aufseror-dentlich stark gewölbt ist sie bei den Nachtraub-vögeln. Zwischen diesen Extremen liegen diesämmtlichen Formen in der Mitte. Doch könnenauch hier Abweichungen seyn. Bei dem Menschen,wo die Hornhaut im ganzen sehr convex ist, istsie es am stärksten in der Jugend, allein von derAltersverschiedenheit abgesehen, finden wir sie beiDiesem gewölbter, bei Jenem flacher.

Gar sehr wird auch die Gestalt des Augesdurch den Knochenring bei den Vögeln, und dieoft ganz knöcherne Hülle des Auges bei den Fischenbestimmt. §. 3J4.