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2,1 (1823)
Entstehung
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ihr liegt. Ebenfalls gespalten ist die Sehne des untern schiefenAugenmuskels, und die längere obere Portion liegt über, dieuntere breitere, aber kürzere hingegen unter der Sehne desuntern graden Augenmuskels. In dem nicht von mir präparirtenAuge des Löwen finde ich die noch stärkere Sehne des obernschiefen Augenmuskels eben so gespalten, doch nicht die desunteren. Jener Bau scheint den grofseren Katzen eigen, wenig-stens finde ich nichts davon bei anderen Raubthieren, als Vi-verra, Procyon, Ursus, Canis, Hyaena> auch nicht bei derHauskatze.

§. 307.

Die allergröfsesten Augen unter allen Thieren(absolut genommen) finden sich bei den Walfischen,denn von der hier skeletirten nur einunddreifsigFufs langen Balaena boops hält das Auge in derAxe 2 1 / ä , im Queerdurchmesser S 1 '/^ und von obennach unten 2 3 / 4 Zoll, und ein gröfseres Auge kenneich nicht. Vergleichen wir aber die Augen mit *dem Körper der Thiere, denen sie angehören, sofinden wir sie ohne Frage bei den Vögeln amgröfsesten, vorzüglich bei den Raubvögeln, undunter diesen wieder bei den Eulen, so w r ie sieunter den Vögeln bei den Stelzenlänfern, z. B. demFlamingo, am kleinsten sind. Bedeutend grofs sindsie bei den mehrsten Fischen, sb dafs auch So em-merring (De oculorutr sect. horizont. p. 64* n. 4.),dem keine so grofse TValfischatigen als die obigenvorgekommen sind, sie bei dem Squalus maximusnach Ev. Home als die gröfsesten Thieraugennannte. Unter den Amphibien sind sie nirgendsgrofs zu nennen, im Gegentheil häufig sehr klein.