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der Oberhaut ohne Augenlieder geringer, allein seineBewegungen auch eingeschränkter.
Anm. 1. Treviranus (Verm. Schriften B. 3- S. 1560sagt: ,,Die Frage nach den Functionen der Augenmuskeln bei
den Fischen, Amphibien und Vögeln, gehört zu. den physiologi-schen Räthseln. Die Bewegung des Auges ist bei diesen Thierenso beschränkt, dafs ihnen die nämliche Zahl von Muskeln,welche die weit mannigfaltigenfi Bewegungen der Säugthicrebewirken, schwerlich blos zur Hervorbringung dieser Bewegungenverliehen seyn können. 1 ’ Allein dieser sonst so genaue* Beob-achter hat doch wohl hierbei übersehen, dafs es ganz andereMuskelmassen sind, dio das Auge der Säugthiere bewegen. Beideii Walfischen ist es etwps Ungeheures, allein auch bei denandern. Wenn wir unser oder eines Säugtliiers kleineres Augemit dem gröfsten Vogelauge vergleichen, so sind des letzterenMuskel zusammen gar nichts gegen einen graden Muskel beijenen; so ist ds ja auch bei den Amphibien und Fischen. Es\ist also überall ein rechtes Verhältnis der Muskeln zu ihrenBewegungen.
Wenn Treviranus (Biologie VI. S. 544*) aufser demMenschen nur noch den Affen die knorpelige Rolle des obernschiefen Augenmuskels beilegt, so ist das wohl nur ein Ge-dächtnis fehler, Cu vier (Lecons p. 4260 schreibt sie allenSäugthieren zu; doch mufs ich .davon die walfischartigen aus-nehmen; ich finde nämlich keine Rolle bei Balaena, Boops undDelphinus Phocaena, allein es bleibt auch hier dieser Muskelbis dicht an das Auge fleischig, da er bei den andern Thiereneine lange Sehne macht, welche eben durch die Rolle gebt.
Anm. 2♦ Eine sehr merkwürdige Abweichung habe ichbei dem Auge des Tiegers gefunden. Es gebt nämlich die vonder $elir grofsen Rolle kommende Sehne des obern schiefenAugenmuskels einfach fort, am Augapfel spaltet sie sich jedochin zwei hoxizontale Sehnen, welche die Sehne des obern gradenAugenmuskels so umfassen, dafs die eine über, die andere unter
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