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Man hat auch wohl hinter der Bindehaut nocheine eigene Haut angenommen, deren eigentlichnicht mehr gedacht werden sollte, da Zinn (Descr.anat. oculi humani p. 13.) sie so bündig widerlegthat, wenn sie nicht wieder von ein Paar Engländernauf das Neue beschrieben und abgebildet wäre. Esist die aus den Sehnen der graden Augenmuskelnerkünstelte Albuginea. Vergl. Ev. Home und P.Smith Philos. Transact. 1795. n. 1. p. 11. undn. 12. p. 262. Uebers. in Reils Archiv 2- B. S. 50.Taf. u. S. 208.
Anm. 1. Die Muskeln der Nickhaut, die man sonst nurdem Elefanten unter den Säugthieren zuschrieb, glaubte ichzuerst, bei der Hyäne (Spicilegium Obss. anat. de Hyaena.Berol. 1811. 4- p. 210 und bei dem Hunde, gefunden zu haben,allein J. A. A Ibers (Beiträge zur Anatomie und Physiologieder Thiere, 1. H. Bremen 1S02. 4- S. 70 hatte sie schon bei.dem Seehunde gesehen. Rosenthal hat sie hernach bei meh-reren Saugthieren beobachtet und beschrieben in: S. Alb. Blu-menthal Diss. de externis oculorum tegumentis. Berol. 1S12.
4- p. 8-
Anm. 2- Bei den Thieren, welche ein drittes Augenliedhaben, besitzt dasselbe eine eigenthümliche Drüse, die Har-ders che, welche man auch hin und wieder, jedoch mitUnrecht, dem Menschen zuschrieb. Yergl. Haller El. Phys.T. V. p. 322. Cu vier Lecons 2- p. 43S- 440- und Rosen-thal in Blumenthal’s Diss. cit.
Die dicke, weifsliehe oder gelbliche Feuchtigkeit, welchesie ergiefsr, scheint mir etwas Eigenthümliches zu haben; dochmag vielleicht nur ein sehr grofses Verhältnifs des Schleimsoder Thränenstoffs statt finden, und wenig oder nichts von dertalgartigen Materie vorhanden seyn.