Bei den Insecten und Arachniden sind die Augenganz unbeweglich, weswegen auch den mehrsten vonjenen zum Fernsehen die polyedrischen oder zu-sammengesetzten Augen gegeben sind. Dagegensind die Grustaceen und unter den RingwürmernRanzani’s Phyllodoce und Otto’s Aphrodite (§.304.) mit gestielten, etwas beweglichen Augen ver-sehen. Sind es wirklich Augen, welche die Schnek-ken auf ihren Fühlhörnern tragen, so wären diesenträgen Thieren, die so wenig zu sehen haben, unterallen Thieren die beweglichsten Augen verlieben.
Bei den Cephalopoden fangen schon die Au-genmuskeln an zu erscheinen, die jedoch nachGuvier (Hist, des Mollusques. Mem. sur le Poulpep. 37.) mehr den Augenliedern anzugehören schei-nen; früher (Lecons 2. p. 427.) nannte er einenobern und einen vordem Muskel des Sepienauges.
Bei allen Wirbelthieren sind deutliche Augen-muskeln, und zwar bei den Fischen, wie es scheint,überall sechs, vier grade und zwei schiefe Muskeln.
Bei den Schildkröten und den Krokodilen fin-den sich aufser jenen sechs überdies noch kleinehintere grade Muskeln, oder ein getheilter Rück-wärtszieher; den Fröschen und Kröten ist diesernur in drei Theile getheilt, und überdies ein graderund ein schiefer Muskel nach Guvier (a. a. O.),welches mir bei Rana temporaria nicht ganz deut-lich geworden ist. Bei den Vögeln sind nur die