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Nach voller Eintrocknung Iiefs sie 0> 04 einer festengelblichen Materie zurück, welche grofsentheils inWasser unauflöslich war. Im Destillationsapparatverbrannt, gab jener Rückstand dieselben Producte,wie der thierische Stoff im Allgemeinen, und diezurückbleibende Kohle liefs nach der VerbrennungNatrum, Kochsalz und eine Spur von phosphorsau-rem Kalk zurück. Der im Wasser unauflöslicheStoff der Thränenfeuchtigkeit, welchem Berzeiiusden Namen Thränenstoff beilegt, unterscheidet sichvom Eiweifs dadurch, dafs er weder durch Kochen,noch durch Säuren (die übersaure Salzsäure aus-genommen) gerinnt. Wenn die Thränenfeuchtigkeitin einem flachen Gefiifs an die trockne Luft zurAbdunstung hingestellt wird, so verändert sich derThränenstoff (wahrscheinlich durch eine Säuerung)in einen gelblichen Schleim, welcher sich ganz wiedet Nasenschleim verhält. Eine ähnliche Verände-rung erleiden die Thränen im Thränensack, wennsie daraus abzufliefsen verhindert werden. Berze-iius Djurkemi T. 2. p. 219 — 21-
Die in der Thränendriise bereiteten Thränenfliefsen durch feine Ausführungsgänge an der äufsernSeite des obern Augenliedes hinab, und sammelnsich im Thränensee, werden durch die Thränen-
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puncle aufgesogen, und durch die Thränengänge(ductus lacrymales, s. cornua limacum) in denThränensack gebracht, aus dem sie durch denThränenkanal (canalis laciymalis s. nasalis) in denunteren Nasengang kommen. Werden sie aber in
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