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Erschütterungen über mehrere Nervenheerde ver-theilt und von ihnen aus durch den Gehörnervendem Seelenorgan mifgetheilt werden. Das Erfassendes Klangs, des Verhältnisses der Töne u. s. w.wird wohl dadurch erst möglich gemacht. JeneSäcke mit Steinchen bei Amphibien und Fischennähern sich der unvollkommenen Schnecke derKrokodile und Vögel, und stellen zugleich die Säckedes Vorhofs dar, so ylafs der Uebergang zu demzusammengesetzteren Bau der Säugthiere und desMenschen gegeben ist.
Hier treten nun noch die Ohrmuschel, derGehörgang, die Mehrzahl der Gehörknöchelchen,der entwickeltere Voihof, die ausgebildete Schneckehinzu, lauter Nebenbedingungen zu einem leichterengleichmäfsigen Auffassen des Schalls.
Wenn auch durch die Kopfknochen, durch dieZähne der Schall zum Labyrinth geführt werdenkann, so gilt das doch hauptsächlich nur für stär-kere, einfachere Töne, statt, dafs wenn der Schallauf die Ohrmuschel fällt und durch den Gehörgangzum Paukenfell gebracht wird, dieses mit einem denSchall zusammenhaltenden, also verstärkenden Instru-mente, mit dem Hörrohr verglichen werden kann,das bei schwerem Gehör auch nur mehr Schallstralenin den Gehörgang leitet, also den gewöhnlichenApparat verdoppelt.
Da das Paukenfell gespannt ist, so erzittert esVon dem zu ihm geleiteten Schall, und seineSchwingungen theilen sich der in der Paukenhüle
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