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Anm. 3. Die Paukensaite (Chorda tympani) mufste indie Tiefe gehen, um zu dem Muskel des Steigbügels gelangenzu können; zu den andern Muskeln der Gehörknöchelchenhabe ich keine Fäden von ihr gehen sehen, obgleich es dieSchriftsteller angeben. Hauptsächlich dient wohl die Saite zurNervenleitung von verschiedenen Orten in die Tiefe der Pau-kenhöle. Dafs bei unangenehm hohen Tönen Wasser in den
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Mund läuft, kommt vielleicht von ihrer Verbindung mit demKnoten der Unterkieferdrüse und mit dem Zungennerven her.
§. 301.
Vergleichen wir den oben kurz angegebenenBau des Gehörorgans der verschiedenen Thier-klassen, so sehen wir, dafs zuletzt für dasselbe nurein in einem härteren Theil eingeschlossener, mitNerven überzogener und mit Wasser angefüllterSack übrig bleibt, so dafs durch die Erschütterungder knorpligen (bei den Neunaugen) oder knö-chernen Hülle (bei den Crustaceen) der Schall zuden Nerven geleitet wird, und (hier vielleicht alleinim thierischen Körper) ganz oder zum Theil mecha-nisch einwirkt. Bald tritt noch bei den Cephalo-poden ein in dem gedachten Sack befindlicherharter Körper hinzu, so dafs die Erschütterungdurch den Schall dabei noch verstärkt wird.Man sollte aber glauben, dafs bei diesem einfachenBau auch nur blos der Schall (sonus), nicht derKlang (tonus) vernommen würde.
Bei den übrigen Wirbelthieren treten wenigstensnoch Bogengänge hinzu, deren Wasser mit demdes Vorhofs zusammenfliefst, und deren Bläschen(ampullae) mit Nerven überzogen sind, so dafs die