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Der Gehürnerve ist überall ein eigentümlicherNerve, obgleich Scarpa ihn früher'bei den Fischenals einen Zweig des fünften Paares/ansah. Bei denWirbeltieren treten auch überall Hülfsnerven hin-zu, theils vom Antlitznerven, theils vom fünftenNerven, oder auch von Beiden, wie bei dem Men-schen; nirgends aber stehen dieselben mit demGehörnerven in wirklicher Verbindung, so dafs derganze Gehürnerve in das Labyrinth tritt, in welcheskein Faden eines Hülfsnerven gelangt.
Es ist freilich schon früher bekannt gewesen,dafs sich ein Seitentheil des kleinen Gehirns beidem Maulwurf lind bei andern Säugthieren in dieHülung zwischen den halbcirkelfürmigen Kanälenlegt, wie es z. B. Autenrieth und Kerner (Obss.de functione singularum partium auris. Tubing. 1808.8. p. 52. übers, in Reil’s Archiv. IX, S. 366.) aus-drücklich angeben, allein Carus (Versuch einer Dar-stellung des Nervensystems, Lpz. 1814. 4. S. 250.)hat vorzüglich hierauf aufmerksam gemacht, undgezeigt, dafs der bei den Säugthieren und Vögelnin der Aushölung der Bogengänge liegende Theildie Flocken des Gehirns darstellt, die bei demMenschen, aufser im Foetuszustande, ganz freiliegen, weil der Zwischenraum zwischen den Kanälenmit Knochensubstanz ausgefüllt wird. Auf denersten Blick muh man gewifs darin mit Carus(Zootomie S. 26J. Anm.) eine Analogie mit den