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und pomeranzenfarbig sey; bei gehinderter Gallen-secretion hingegen wässerig oder eiweifsartig werde,so dafs es wie ein Schleim aus dem Ohre fliefse:so zweifle ich sehr daran. Mir scheint vielmehr,Metastasen bei Pocken u. s. w. ausgenommen, dieBeschaffenheit des Ohrenschmalzes mehr von Local-ursachen abzuhänsren.
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Anm. Die Verschiedenheit des Gehörorgans in den ver-schiedenen Altern des Menschen ist sehr bedeutend, und vonden anatomischen Schriftstellern, besonders Scarpa, sehr gutberücksichtigt.
Die Varietäten des äufsern Ohrs in Gröfse und Gestaltsind ungemein häufig und vielfach; die der übrigen Theilehingegen sind viel sparsamer und geringer. Hinsichtlich derGehörknöchelchen finden wir den Hammer bald länger, baldkürzer, mit stärkerem Kopf, stärkeren Fortsätzen; den Ambosbald breiter, bald schmaler, den langen Schenkel desselben mehr,weniger gebogen; den Knochen des Sylvius oft mit demselbenverwachsen, doch in der Regel, auch bei Thieren, frei; denSteigbügel zuweilen schmaler, mit graderen Schenkeln. Unterden Lieberkühnschen Präparaten unsers Museums ist eins, woein Schenkel des Steigbügels grade zum Fufsblatt hingeht (dasim eiförmigen Loch sitzt), wo der andere aber frei und spitzin einem stumpfen Winkel abläuft. Ich habe ihn in der Dis9.sist. Obss. osteologicas. resp. J. Godofr. Tcsmer. Berol.1812« 4* tat. 1. fig. 15. abbilden lassen, und Lösecke (Obss.anat. chirurg. Berol. 1754* 4» p* 15.) scheint einen ähnlichenFall beobachtet zu haben. Comparetti (Obs9. anat. de aureinterna comparata. Patav. 1789. 4- p- .24* obs. 130 will beizwei Greisen den Steigbügel nur aus einem Schenkel bestehend,dessen Fufsblatt sehr schmal, und das eiförmige Loch wie eineRitze gesehen haben: wie das Gehör der Greise beschaffen
gewesen, wird nicht angegeben.
Sehr interessant sind Valsalva’s Untersuchungen (De
aure
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