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2,1 (1823)
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Eben deswegen aber, weil sie nur bei einerThierklasse Vorkommen, ist kein zu grofses Gewichtauf sie zu legen, noch vieles nebenher von ihnenzu erwarten. Man hat zum Theil darauf gerechnet,dafs die durch die Nase eingeathmete Luft in diesenHolen eine Veränderung erlitte, ehe sie in dieLungen käme: das könnte aber nur zum Nachtheilder für diese bestimmten Luft geschehen, da als-dann schon in diesen Holen die Entziehung desSauerstoffs anfangen miifste. Falls man nicht an-nehmen könnte, dafs die Luft in den Holen blostemperirt würde, welches doch auch nicht wahr-scheinlich ist, und dann wohl eine allgemeinereAusbildung dieser Holen erheischen würde.

Anm. 1. Malaearne (J sistemi p. 1060 hält die Neben-hölen für ein grofses Absonderungswerkzeug, und eben so urtheiltWeinhold (Ideen über die abnormen Metamorphosen derHighmorshöle, Epz, 1810* 8* S, 31-)!Deshalb nenne ichdiejenigen Parthieen dieser Holen, die keine olfactiven Nervenhaben, als einziges Aushauchungsorgan, als grofse Absonderungs-fläche betrachtet: den Gleicher, den Aequationsapparat, denAequatorialträger des Arteriensystems, die ganze Thierreiheherauf.** Malaearne vertheidigt sogar die längst aufgegebeneMeinung, dafs die Holen den Schall bei dem Sprechen vervoll-kommneten.

Der Grund, dafs diese Parthieen so oft krankhaft ergriffenwerden, beweiset nichts für ihre besondere Wichtigkeit, dennwie manche Menschen haben eben so oft Entzündungen derMandeln, Zahnweh ü. s. w. Vergl. d. folg. §.

J. Fr. Blumenbach de sinibus frontalibus Gott. 1779* 4*vertheidigt hauptsächlich die altere Ansicht, der auch ich bei-pflichte, dafs diese Holen blos Nebentbeile des Geruchsorgans