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morschen Heilen, und von einem Glase mit einergeistigen Flüssigkeit, w elches an eine Fistelüffnungder Stirnholen gehalten ward, keinen Geruch ent-stehen.
Dagegen ist aber wohl mit Unrecht der Einflufsder Nebenhoden auf den Geruch geläugnet. Findetman auch gleich in ihnen keine Schleimdrüsen, wiean der Nasenscheidewand, so kann doch überall einWasser oder ein wässeriger Schleim in ihnen be-reitet werden, womit ja auch fast immer ihre Wändebenetzt sind, so wie zuweilen selbst viel Schleimdarin ist. Man sieht auch deutlich, dafs die High-morshölen nicht auszunehmen sind, denn bei demPferde gehen sie mit den Stirnhcilen zusammen undsind im Rotz von gleicher Beschaffenheit. Manfindet auch bei dem Menschen in ihnen nicht seltenähnliche Wucherungen als in den andern Holen.Wie viel es aber für die Nase auf Befeuchtung an-kommt, ergiebt sich daraus, däfs die Thränen insie geleitet werden, und»dafs bei trockner Nasekein Geruch statt findet.
Je mehr freier Raum in der Nase ist, wiez. B. bei den Thieren mit grofsen gerollten Muscheln,desto leichter ist wohl ihre Austrocknung und daherdesto grofser die befeuchtenden Nebenholen; wodie zerästelten Muscheln hingegen fast den ganzenNasenraum ausfüllen, wie bei den Raubthieren, dabedurfte es solcher grofsen Holen zum Absondernnicht, und bei den walfischartigen Thieren fehlendieselben ganz.