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2,1 (1823)
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»ind. Aufser Malacarne und Weinhold a. a. O. sprichtauch dagegen Treviranu9 (Biol. VI. S. 262.).

Anm, 2. Joseph Swan (A Dissertation on the treat-ruent of morbid local affections of nerves. Lond. 1820- 8- p- 340leitet sonderbarer Weise von den Venen oder Sinus der Schnei-derschen Haut, die er auch aus dem Pferde abbildet, eine eigneSpannung jener Haut, und dadurch eine Einwirkung auf denGeruch her, worin ihm schwerlich Jemand beisrimmen wird.

Anm. 3- Es ist nichts seltenes, dafs Fliegenlarven in denmenschlichen Stirnhölen Vorkommen, und heftige Kopfschmerzenverursachen, jedoch gewöhnlich bald durch Räucherungen ent-fernt werden, oder von selbst herausfallen. Man will aber auchoft die Scolopendra electrica darin gefunden haben, und dawäre es wohl der Mühe werth, nachzuforschen, ob nicht viel-leicht das Pentastoma taenioides (welches in den Stirnhölen desPferdes, Hundes und Wolfe9 lebt) auch bei dem Menschenvorkomme und dafür gehalten sey? Hist. Entoz. Vol. 2- P. 1-p. 446- obs. 5. ,

§ 295.

Der Geschmack entwickelt sich bei dem Kindeviel früher als der Geruch. Wenn man auch demKinde die ersten Wochen leicht eine beliebigeArzenei eingeben kann, ohne dafs es den ÜbelnGeschmack zu empfinden scheint, so hört dies dochbald auf, und wenn etwas Bitteres an der Warzeder Mutterbrust befindlich ist, oder ihm die Milchnicht schmeckt, so wendet es sich unwillig weg.Die Aeufserungen des Geruchs erfolgen viel später.

Merkwürdig ist die Verschiedenheit des Ge-ruchsnervens, der bei dem Embryo von ein PaarMonathen verhältnifsmäfsig viel dicker ist, als nach-her, und ohne Frage den Geruchskolben der Säug-