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und wo das Thier ihn fortgespritzt hat, da wirdweit und breit der Geruch bemerkt und geflohen.Unter den Vegetabilien giebt es wohl keinen durch-dringenderen Geruch, als den der frischen Asafoetida, wie Kaempfer (Amoenit. Exot. p. 535bis 552.) berichtet. Eine Drachme des frischenSafts ist nach ihm von ärgerem Gestank, als hun-dert Pfund des getrockneten, wie die Asa foetidabei uns verkauft wird. Sie wird auf Schiffenverfahren, worauf keine Waaren sind, die davonverderben können, als Getränke u. s. w.
Aufser jener Einwirkung starker Gerüche, andie man sich zum Theil wenigstens gewöhnen kann,giebt es auch manches Eigentliiimliche. So liebenhysterische Weiber den Geruch der Matricaria,Ruta u. s. w., und während ihnen siifse Gerücheoft Schwindel machen, werden sie durch den vonangebrannten Federn aus Ohnmächten erweckt.Dem Einen ist dieser, dem Anderen jener Geruchunangenehm. Man findet dergleichen auch bei denThieren j so wälzen sich die Katzen vor Freudenauf Nepeta Cataria und Teucrium Marum wie toll,und man kann dieses oft kaum vor ihnen retten.
In dieser starken Einwirkung auf das Nerven-system übertrifft der Geruch alle anderen Sinne.Wir werden durch ihn kräftig gewarnt, wenn z. B.an einem Orte faule, ekelhafte Dünste, wenn Nah-rungsmittel verdorben sind, und wiederum durchandere Gerüche zum Genufs aufgefordert. Dochträgt bei dem Menschen nicht selten der Geschmack
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