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2,1 (1823)
Entstehung
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Anm. Als Beispiele zu dem Obigen führe ich nur Einigesan. Der Moscbusgeruch, nach dem Moschustliier benannt,kommt in manchen Absonderungen anderer Tbiere, bei Ceram-byx moschatus, Nicrophorus Vespillo, Polypus moschatus ti.«. w., in faulenden thierischen Auflösungen, und in vielerleiPflanzen vor, die gewöhnlich davon den Trivialnamen haben.Coriandrum sativum hat einen Wanzengeruch. Sterculia foetidahat in der Wurzel, Olax zeylanica im Holz den Geruch vonMenschenkoth. Die Elumen der Stapelia hirsuta, der Stachysrugosa «riechen wie faules Fleisch; es giebt eine Rose, die denTheegeruch hat, Calycanthus floridus riecht nach Aepfeln,Brassica Eruca und Sisymbrium murale riechen wie Schweine-braten u, s. w*

§. 292.

Die Wirkung der Gerüche richtet sichhauptsächlich nach ihrer Stärke, so dafs der aller-angenehmste Geruch, wenn er übertrieben wird,uns Kopfschmerz und andere unangenehme Empfin-dungen verursacht. So fallen zarte Weiber leichtvon dem Geruch der Tuberosen (Polyanthes tube-rosa) in Ohnmacht, allein der stärkste Mann kannkeinem zu heftigen Geruch widerstehen. So erzähltTavernier (Les six Voyages. Paris 1678* 12. P. 2*p. 405.), dafs man durchaus von dem frischenMoschus etwas an der Luft verfliegen lassen müsse,weil sonst jeder, der daran röche, Nasenblutenbekommen würde. Dobritzhofer (Geschichteder Abiponer 1. Th. S. 345.) beschreibt den Ge-stank des Urins vom Stinkthier als fürchterlich, sodafs auch das damit verunreinigte wollene Zeugweggeworfen werden mufs, weil es ihn nie verliert;

und