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getheilte Fortsätze ihrer Platten zerästeln, dafs sieauf den ersten Blick etwas ganz Fremdartiges dar-znstellen scheinen. Dadurch ist eine aufserordent-liche Vermehrung der Nervenoberfläche gegeben.
Drittens sehen wir die Einrichtung des Ge-ruchsnerven, wie sie bei dem Menschen statt findet,nur noch bei den Affen und bei den Seehunden(Phoca Linn.). Schon bei den Maki’s (LemurLinn.) bilden sich Geruchskolben (processus mam-millares s. clavati), d. h. Fortsätze des vorderenGehirnlappens, in welche sich die vorderen Hornerder SeitengehirnhÖlen fortsetzen. So ist gleichsamein ganzer Gehirntheil für däs Geruchsorgan be-stimmt, falls man nicht den bandartigen Streifenan demselben hauptsächlich als Geruchsnerven be-trachten will, welches doch kaum gebilligt w'erdenJkann. Der Seehund macht gewissermafsen durchseinen Geruchsnerven einen Uebergang, da derselbeder Form nach sich an den menschlichen schliefst,auch keine Hole enthält, allein sehr dick ist.
Anm. 1- Bei der gröfseren Entwickelung der Nasenhölebilden sich auch die Zwischenkieferbeine mehr aus, doch siehtman sie, als wesentliche Theile des Kopfgerustes und desSchnabels, selbst da nicht fehlen, wo keine Nasenhöle ist, wiebei den walfischartigen Thieren, und es giebt gewifs kein Wir-belthier, das ihrer ermangelte. Pander und D’Alton (DasRiesenfaulthier. Bonn- 1821. fol.} haben zwar in ihren Zeich-nungen die Faulthiere ohne Zwischenkieferbeine vorgestellt, wieman sie ihnen auch gewöhnlich abspriclir, allein sie fehlenihnen nicht. Bei dem Unau (Bradypus didactylus), von demich nur «inen Schedel vor mir habe, der Heinrich Meyer’n