auseinandersetzt. Von einem eigenen Sinn kann hier wohlnicht die Rede seyn.
Rapport fait ä l’institut sur un Memoire de M. Jacobson,intitule': Description anatomique d’un Organe observe dans lesmammiferes. Par M. Cuvier. Ann. du Mus. T. lg. p. 412bis 424-
§. 2S9.
Vergleicht man den Bau des menschlichen Ge-ruchsorgans mit dem der Säugthiere (die Walfisch-artigen ausgenommen, wovon Anm., 3.), -• so findetman:
Erstlich, dais das Ganze bei ihnen einen grofse-ren R.aum einnimmt; dies fängt schon bei denAffen an, und nimmt bei den übrigen Thieren nochmehr zu; nämlich im Allgemeinen in der Grüfseder Nasenhole, der Scheidewand, der Muscheln,aber auch der Geruchsnerven, und mithin der Sieb-platte und der vermehrten Zahl ihrer zu Rührenwerdenden Oeffnungen für ihn; im Besonderen aberauch noch bei vielen hinsichtlich der Nebenlinien,so dafs sich z. B. die Stirnhole, bei dem Rinde,bei den Schafen und Gazellen bis in die Knochen-zapfen ihrer Horner, bei dem Schwein bis in dasHinterhauptsbein, bei dem Elefanten sogar bis indessen Gelenkhügel (processus condyloidei) fort-setzen.
Zweitens weicht die Form der Muscheln sehrab, indem sie (allgemein genommen) bei den gras-fressenden Thieren sich stärker rollen, und bei denRaubthieren so stark durch immer auf das Neue