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2,1 (1823)
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gehört, und der mich darauf 'aufmerksam machte, sind sieziemlich grofs, und wie es scheint, immer getrennt bleibend;bei dem Ai (Br. tridactyius) sind sie hingegen nur an jungenTliieren erkennbar. Ich habe davon sechs Schedel vor mir,und an den beiden jüngeren davon sind sie getrennt und gleicherkennbar, bei den vier älteren sind sie hingegen ganz ver-schmolzen. An dem Schedel des Unau, den P. u. DAltonabgebildet haben, fehlen auch die kleinen vorderen Nasen-knochen, die nicht mit den Rüsselknochen des Schweins, desMaulwurfs und des Goldmaulwurfs zu verwechseln sind.

Anm. 2- Wie sehr die Makis von den Affen abweichen,sieht man recht deutlich in einem so wesentlichen Theil, alsdas Geruchsorgan. Bei den Affen ohne Ausnahme ist derGeruchsnerve so beschaffen, wie bei uns, bei den Makis hin-' gegen sind Geruchskolben, wie ich zuerst an einem Gehirn vonLemur Mongoz in Frorieps reicher Sammlung, hernach inBerlin bei einem eben gestorbenen L. Catta gesehen habe.

Anm. 3- Bei dem Delphin haben Blainville und Ja-cobson Geruchsnerven zu finden geglaubt:an ihrer gewöhn-lichen Stelle, unter den vorderen Lappen des Gehirns, mit zweiWurzeln entstehend, allein so fein, dafs ein entschiedener Willenöthig war, um sie zu finden. Bull, de la Soc. Philom. 1815-p. 195. Auch Treviranus, der sie Biol. V. p. 342- Tab. 4-beschreibt und abbildet. Allein, so sehr ich diese Beobachterschätze, so zweifle ich doch sehr daran. Otto hat ein PaarGehirne von Delphinen in Schottland auf das genaueste, ja mitder Loupe untersucht, und keine Spur von Geruchsnervengefunden. Ich kann dasselbe vom Gehirn des grönländischenWalfisches (Balaena Mysticetus) und des Narhwals (MonodonMonoceros) bestätigen, die D. Mandt von seiner Reise nachdem Eismeer für das Museum gut erhalten, und noch mit derArachnoidea umgeben, mitgebracht hat, und woran nichts vonGeruchsnerven zu sehen ist. Eben so wenig habe ich etwa»davon bei einem jungen Delphin gesehen, den ich nebst einPaar andern der Güte des Herrn Staatsraths Lehmann in