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2,1 (1823)
Entstehung
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der obern Fläche ein bitterer, alkalinischer Geschmack bei Schlies-sung der Kette entstehen soll. Vergl. Scarpa a. a. O.

Anm. 2- Magen die (Physiologie I. 120.) sagt, dafs esauch unauflösbare Körper gebe, weiche einen Geschmack erreg-ten (des corps insolubles, qui out une saveur tres prononce'e),und ich kann liicht errathen, was er meint; doch wohl nichtdie Metalle?

§. 286.

Was eigentlich mit den Nervenwärzchen derZunge geschieht, wenn wir schmecken, bleibt uns,wie alles Letzte, verborgen; wir wissen nur, dafssie bei dem Hunger, oder auch bei dem Gaumen-kitzel der Schmecker, in eine Erregung gerathen,einen gröfseren Turgor zeigen; so wie, dafs dieEmpfindung des Geschmacks entsteht, wenn sie indie Auflösung schmeckbarer Gegenstände einge-taucht sind.

Ich weifs nicht, wie man das hat mit demTasten vergleichen können, wo das Räumliche er-forscht wird, während hier gewifs eine chemischeEinwirkung statt findet, derjenigen bei dem Geruchanalog. Vergl. §. 280- Anm. 1.

Anm, Wenn Treviranus ein Aufsaugen der auf dieZunge gebrachten Theile mittelst der Papillen annimmt, undsie mit den Darmzotten vergleicht, so kann man das zum Theilvielleicht gelten lassen, doch ohn» ein grofses Gewicht daraufzu legen; denn betrachtet man bei Hinfälligen das so sehrschnelle Einwirken eines feurigen Weins, oder anderer auf dieZunge gebrachten Heize, so kann man darin nur das Spiel derNerven erkennen. Lin nes Ausspruch: Sapida in fibras, olidain nervös agunt, möchte daher schwerlich gültig seyrn