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2,1 (1823)
Entstehung
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andere von verschiedener Gestalt einen ähnlichenGeschmack, geben können; ja eine Menge Krystallebei sehr bestimmter Gestalt gar keinen Geschmackerregen. Man könnte hinzusetzen, die zu grofse 'Einfachheit der Hypothese sey schon ihre Wider-legung, denn alle solche handgreifliche Erklärungenergeben sich immer als falsch.

' Der Geschmack (gustus) entsteht nur, wennschmeckbare Körper (corpora sapida), die im Spei-chel auflösbar sind, auf die Zunge gebracht werden.Denn nicht alles, was im Speichel auflösbar ist,z. B. Wasser, giebt einen Geschmack, und auf deranderen Seite erregen ihn die schmeckbaren Körpernicht, wenn die Zunge trocken oder mit einemzähen Schleim belegt ist. .

Anm. 1. Wenn durch den Galvanismus ein Geschmackbewirkt wird, so ist dies so wenig das Schmecken eines gewissenGegenstandes, als es ein Sehen eines bestimmten leuchtendenKörpers ist, wenn das galvanisirte Auge eine Lichterscheinunghat. Offenbar werden diese Sinneswerkzeuge nur durch denGalvanismus in einen ähnlichen Zustand gesetzt, als worin siesonst bei der Einwirkung gewisser schmeckbarer Dinge oderLichterscheinungen gebracht wurden.

Es würde selbst nicht gegen diese Ansicht Speechen, wennbei der Plus- oder Minus - Electricität ein verschiedener Ge-schmack entstände, allein mir wenigstens ist es nicht gelungen,den Unterschied bestimmt zu empfinden, sondern ich habe nurim allgemeinen den metallischen gehabt. Auch Humboldt^ (Ueber die gereizte Muskel- und Nervenfaser, 1. Th. S. 317-)schränkt es ein, wenn nach Volta bei der Armatur der obern-Fläche der Zunge mit Zink und der untern mit Silber einsaurer, und umgekehrt bei Zink an der unteren, und Silber an

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