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dasselbe gilt wohl von allen Insecten oder WürmernLinn, wo man von einer Zunge gesprochen hat.
Ich begreife daher nicht, wie Dumas (Physio-logie Ed. 2. T. 3. p. 448.) und Gail (T. 1. p. 152.)den Geschmack der Thiere über den des Menschenstellen konnten, der den Sinn in der höchstenFeinheit besitzt; vergl. §. 287. Die allermehrstenThiere schmecken gar nicht, und von den schmek-kenden wieder nur wenige besonders gut.
Man darf auch nicht mit B1 u m e n b a c h (a. a. O.)auf andere Theile bei den Thieren rechnen, dieihnen statt der Zunge zum Geschmack dienten,denn untersucht man ihre Mundhöle, so findet mandarin nichts Ausgezeichnetes. Wo Nahrungsmittelunzerkleinert niedergeschluckt werden, da ist gewifsnie an Schmecken zu denken. Die wiederkäuendenThiere schmecken gewifs nicht, wenn sie das Futterhinabschlingen, sondern nur beim Wiederkäuen.Vorher diente ihnen der Geruch zum Führer.
§. 285.
Bell ini, dem die früheren Theorieen freilichnicht genügen konnten, stellte, da die Salze vor-züglich schmeckbar sind, und so viele Salze eigen-thümliche Formen besitzen, die Hypothese auf:der Geschmack sey nichts, als die auf der Zungeentstehende Empfindung von dem mechanischen Ein-druck der verschieden gestalteten Körper. Alleinnichts ist leichter zu widerlegen, da viele Körperähnlicher Gestalt einen verschiedenen, und wiederum
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