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2,1 (1823)
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finde ich diese Sehne auch bei den Bären, bei dem Waschbären,bei dem Coati, bei dem Känguruh, und bei dem Eichhörnchen,

Anm. 2- Hempel (Anfangsgründe der Anatomie. DritteAusg. Gött. 1818- 8- S. 477.) läugnet die Verbindung desZungennerven mit dem Zungenfleischnerven ganz bestimmt,obgleich sie niemals fehlt und so leicht in die Augen fällt,dafs jene Behauptung wohl nur einem Gedäclitnifsfehler zuzu-schreiben ist. Auf der anderen Seite gehen Cu vier (Lecons.II. p. 697.) und Andere zu weit, wenn sie wegen jener Ver-bindung den Geschmack dem Zungenfleischnerven eben so gutzuschreiben wollen, als dem Zungennerven. Es ist nämlich imVergleich mit den zu den Muskeln gehenden Faden nur einesehr geringe Menge, die von dem Zungenfleischnerven zumZungennerven geht, und diese Verbindung scheint nur dazu zudienen, dafs der durch schmeckbare Dinge erregte Zungennervemittelst derselben die Bewegungen der Zunge leichter leitenkann.

Fr. Lud. Jul. Reuter (Diss. de lingua mammalium etavium. Regiom. 1820. 8- p. 13.) will, wie ehemals Jac. An-dreades Rinder (Diss. de linguae involucris. Argent. 1778*4- p. 36-) Zweige des Ilypoglossus zu den mittleren, aber auchzu den conischen Papillen verfolgt zu haben versicherte, eben-falls Zweige desselben bis in die conischen Papillen präparirthaben, welches ich bestreiten mufs, denn haben sie Zweige davonbis in die Gegend der papillae vallatae verfolgt, so sind das nurMuskelzweige gewesen; so wie ich nicht begreife, wie Reuterdurch Präparate von gröfseren Thierzungen darauf gekommenseyn kann, den Zungenfleischnerven für den Hauptnerveh desGeschmacks zu halten. Trägt er wirklich etwas dazu bei, wel-ches ich bezweifle, so ist es gewifs bei dem Menschen und beiden Säugthieren sehr wenig.

Die Beobachtung des Realdus Columbus (De re ana-tornica. Venet. 1559. fol. p. 264-), der bei genauer Untersuchungeines des Geschmacks völlig beraubt gewesenen Mannes (Lazarusvitrivorus) gefunden haben will, dafs der fünfte Nerve weder