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nicht für Fühler, denn ich habe aus ihnen bei der Larve vonP. Machaan eine gelbliche Flüssigkeit kommen sehen, dochhabe ich keinen unangenehmen Geruch daran bemerkt, wieRoesel angiebt. Es ist also wohl nur ein Vertheidigungsmittel,doch in der Art, und da e? bei so wenigen Raupen vorkommt,nicht unmerkwürdig.
§. 281.
Ueber die Wichtigkeit des Tastsinns und seinVerhältnifs zu den andern Sinnen, auch über dieangebliche Berichtigung, die sie von ihm bedürfen,ist §. 275. und §. 276- gesprochen. In den beidenvorhergehenden Paragraphen aber ist gezeigt, wiesehr der Tastsinn bei dem Menschen entwickelt ist,und wie ihm alle Thiere darin weit nachstehen.
Er ist aber überdies bei uns einer noch gröfserenAusbildung fähig, als worin wir ihn gewöhnlichkennen lernen. Das beweisen vorzüglich die Blinden,welche ihn oft zu der grofsten Schärfe bringen, sodafs sie im Stande sind, feine Nuancen der Ober-flächen zu erkennen, Saunderson, der im zwei-ten Jahr seines Lebens das Gesicht verlor, und alsProfessor der Mathematik in Cambridge starb, ent-deckte jede Verschiedenheit und jeden Mangel beigeschliffenen Flächen; das Gepräge der Münzenerkennen sehr viele;-auch erzählt Baczko von sichselbst, dafs er die Oberflächen von einigen gleich-geschnittenen Tuchproben von gleicher Güte undverschiedenen Farben unterscheiden konnte. Schwarzwar ihm jederzeit am sprödesten und härtesten, dannfolgte dunkelblau, zuletzt dunkelbraun und dunkel-