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griin, welche beide er aber nicht zu unterscheidenvermochte. Vergebens machte er die Versuchebei baumwollenen und seidenen Farben. Mit Rechtj bezweifelt auch Baczko das Erkennen der Farbenan Pferden, welches einem blinden Grafen Lynarzugeschrieben worden, und man darf es natürlichnur da annehmen, wo die Oberfläche durch dieFärbung hinsichtlich ihrer Glätte verändert ist.
Anm. Selir interessante Bemerkungen über das angeblicheFühlen der Farben finden sich bei Baczko (Ueber mich selbstund die Blinden S. 145 — 80» un( l hei Zeune (Beiisar S. 20.).Dieser stellte Versuche bei 13 Zöglingen an, mit 6 gleich feinenTuchstücken von weifser, schwarzer, gelber, rother, grüner undblauer Farbe. Er gab immer 2 Farben zugleich, so dafs also15 Vergleichungen statt fanden. Unter 630 Versuchen trafen386» und 244 nicht. Oft sind absichtslose, oft aber auch ab-sichtliche Täuschungen bei dem Farbenfühlen im Spiel.