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allerdings die Gegenwart der sie ergreifenden oderbewegenden Thiere anzeigen, allein nichts mehr.Bei den Crustaceen, bei sehr vielen Insecten werdendie oft bedeutend langen, eingelenkten Fühlhörner(antennae) zum Sondiren sehr wichtige Werkzeuge,und zum Untersuchen naher Gegenstände dienengewifs vielen die Frefszangen (palpi). Dasselbe giltvon den beweglichen Fühlfäden (tentacula) derMollusken und anderer Würmer, doch ist es wohlnicht mehr als die Sonde oder der Stock in unsererHand, abgesehen davon, dafs wir die Anwendungauf vielfache Art zu modificiren und scharf zu be-urtheilen wissen.
Anm. 1. Treviranus (Biologie VI. 227«) scheint aufdie Idee Werih zu legen, dafs die menschliche Zunge als Tast-organ dienen könne, allein sie kann doch höchstens nur dieOberfläche eines ihr dargebotenen Körpers und nur mangelhaftuntersuchen. Was sind dagegen unsere Finger, die den Gegen-stand von allen Seiten untersuchen, und seine Gestalt auf dvsschärfste bestimmen können. So können auch nur die Lippenund Wangen die Temperatur eines Körpers und etwas vonseiner Oberfläche kennen lehren.
Anm. 2. Ts giebt einige Schmetterlinge, deren Raupenhinten auf dem Kopf ein Paar an der Basis verbundene Körperausstrecken, welche in der Weichheit, Bewegung und in derGestalt den Fühlern der Mollusken ähnlich sind, nämlich dieRaupen von Tapilio Apollo (Roesel Insectenbelust. IV. S. 29*Taf. 4« Fig. 1. a — li.), P. Machaon (Roesel Insectenbel. I.2 Abth. S. 3- Taf. 1. Fig. 2«), P* Trollus (Abbot Lepidopt.Georg. Tom. 1. Tab. 1.) und P. Ajax (Abbot ib. tab. 4-)*Sonderbar ist es, dafs bei der Raupe von P. Podalirius nachAbbot (p. 7.) keine solche Theile sind. Ich halte sie übrigens