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mecophaga) wohl zum Fühlen und Hervorholen der Ameisen,aber niemals zum Tasten dienen; eben so wenig möchte ichauf die Lippen des Pferdes und anderer Thiere rechnen, wakchen einige Schriftsteller ein Tasten zuschreiben.
§. 280.
Der Schnabel der Vögel und der Amphibien,sey er noch so nervenreich, ist nicht einem einzigenunserer Finger zu vergleichen, und kann wenig mehr,als die Gegenwart oder Bewegung eines Körpersanzeigen. Die Zunge der Vögel, welche von Insec-ten leben, ist häufig, besonders bei den Spechtenund verwandten Gattungen, ein sehr nützliches In-strument zum Aufsuchen und Fangen der Insectenin den Baumritzen u, s. w., allein nichts mehr. Beiden Schlangen hat Aug. Hellmann (Ueber denTastsinn der Schlangen. Gott. 1817. 8.) die Zungeals Tastorgan geltend zu machen gesucht, und beiden mehrsten derselben mag sie auch wohl zumBefühlen der Beute einigermafsen dienen, obgleichsie wohl vorzüglich zum Bespeicheln derselben an-gewandt wird; bei einigen aber, als bei den Wasser-schlangen, ist sie so kurz und einfach, dafs davongar nicht die Bede seyn kann: im Ganzen aberist sie anch zu nahe am Kopf und zu spitz auslau-fend, um viel zu bewirken. Auf ähnliche Art istsie auch bei vielen Eidechsen gebildet; bei andern,z. B. dem Chamaeleon und so auch bei den Fröschen,wird sie ein Fanginstrument.
Die mit Nerven versehenen Fäden am Kopfvieler Fische (Lophius, Silurus u. s. w.) können
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