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Eine solche Association kann aber auch vomgesunden Zustande ursprünglich ausgehen; da z. B.Entwickelung der Geschlechtstheile und Bartwuchs,und bei den Hirschen das Aufsetzen der Geweihegleichzeitig sind, so mag sich vielleicht daraus er-klären lassen-, dafs die Entmannung den Bartwuchsund das Aufsetzen der Geweihe verhindert, umge-kehrt aber auch das Abschlagen der Geweihe vorder Brunst Impotenz nach sich zieht.
Durchaus nicht zur Sympathie gehört es, wennein Krankheitsreiz auf ein gewisses Gewebe desKörpers einwirkt, und sich nun dasselbe schnelleroder langsamer nach und nach überall leidend zeigt •auf diese Weise können in einem Menschen mehrerePulsadergeschwülste entstehen, viele Knochen zu-gleich krank werden, ein Ohr nach'dem anderntaub, ein Auge nach dem andern blind werden, ohnedafs hierin eine Sympathie zum Grunde liegt.
Als Träger einer wirklichen Sympathie, sie magübrigens seyn, wie und wo es soll, kann nur dasNervensystem gedacht werden, so dafs entwederbestimmte, unmittelbare Nervenverbindungen, z. B.zwischen dem Antlitznerven und dem fünften, zwi-schen diesem und dem sympathischen Nerven, oderdie allgemeinen noch so sehr vermittelten Nerven-verbindungen die sympathischen Erscheinungen ver-anlassen; die ersteren sehr leicht und fast immer*die zweiten fast nur dann, wenn ein kranker Theildie andern beherrscht, wie vorher gesagt ist. Manchesprechen hier lieber von einer Polarität, die sich
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