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2,1 (1823)
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ein angenehmes Gefühl erwecken; über denselbenhinaus erregt er Schmerz. Das Gefühl der Wärmez. B. ist angenehm, das der Hitze lästig, das desBrennens schmerzhaft; eben so verhält es sichgradweise mit der Kühlung, der Kälte und demeisigen Frost; eben so mit dem Jucken; mit demKitzel; mit dem Hunger.

Der Schmerz kann geringer, kann heftigersevn; flüchtig oder schnell vorübergehend, abwech-selnd oder anhaltend; auf einen kleinen Theil be-schränkt seyn, w r ie zuweilen der Kopfschmerz in derHysterie (clavus hystericus), oder weit verbreitet.Es kann auch etwas Eigenes dem schmerzhaftenGefühl beigemischt seyn, so unterscheiden wir einentauben, stumpfen, drückenden, klopfenden, stechen-den, bahrenden, schneidenden, ziehenden oder span-nenden, nagenden, zermalmenden Schmerz. Hiehergehört auch das lästige Gefühl der Trockenheit imMunde, der Ekel u. s. w. §. 231.

Gewöhnlich ist die Empfindung blos subjectiv,doch giebt die Temperaturveränderung des Krankensich häufig dem Gefühl der Untersuchenden sogarin Modificationen zu erkennen, wie bei der stechen-den Hitze (calor mordax).

Zuerst ist gewöhnlich die Empfindung demGrad des Reizes angemessen; oft bleibt sie es,selbst ^wenn er sehr gesteigert wird, vorzüglich beikräftigeren Menschen, oder bei solchen, die langeZeit in mäfsigen Schmerzen zugebracht haben. Sehroft wird, besonders von empfindlichen Personen, der