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und der Zungenfleischnerve nui’ der Muskelbewegung 'vorstehen, so findet sich sonst nichts Aehnlichesweiter, denn der dritte und sechste Schedeinervetreten schon mit dem sympathischen zusammen,jener geht noch überdies an den Augenknoten-; undselbst beim Zungenfleischnerven konnte man Zweifelerheben, weil er mit dem Geschmacksnerven (demZungenzweige vom dritten Ast des fünften Paars)mehrfache Verbindungen eingeht. Man hat denMittelnerven des Arms (Medianus) als den Tast-nerven bestimmen wollen, allein erstlich theilt erdiese Function mit dem Ellnbogennerven, und zwei-tens sind ja alle beide zugleich Bewegungsnerven,und stehen auch gewifs der Reproduction jenerTheile vor, so dafs jene Annahme wegfällt.
Will Jemand die Hypothese aufstellen, dafs inden Nerven einzelne Parthieen der Fasern für dieBewegung, andere für die Empfindung bestimmtsind, so läfst sich das so wenig widerlegen, alsbeweisen. Dagegen zu sprechen scheint, dafs jedenoch so kleine Berührung des Nerven (z. B. miteiner Nadelspitze) zugleich Empfindung und Bewe-gung hervorzurufen pflegt: indessen sind freilich dieNervenfäden feiner als eine Nadelspitze, so dafs mannicht sagen kann, auf wie viele man dadurch ein-gewirkt hat.
Mir scheint jedoch die Hypothese annehmlicher,nach welcher aus der Art der Leitung die Sacheerklärt wird. So wie im gesunden Zustande dieLeitung vom Gehirn zur Peripheiie, und von dieser