zu jenem überall leicht vor sich geht, so ist siehingegen bei der vollkommenen Lähmung einesTheils im ganzen Verlauf gestört oder aufgehoben.Bei dem Mangel der Empfindung und hingegenfortwährender Bewegung sind die Nerven in ihrerLeitungsfähigkeit zum Gehirn (vielleicht in ihrerEnergie gegen dasselbe) zurück, während das Gehirnnoch durch sie auf die Muskeln u. s. w. zu wirkenvermag, daher auch so leicht nicht Atrophie ent-steht; im umgekehrten Fall vermögen die Nervenvielleicht im Gehirn Empfindungen hervorzurufen,allein dieses kann auf sie seine Macht nicht ge-hörig ausüben. Hier wäre der Gegensatz zugleichals an allen Stellen Modißcationen unterworfen, zubetrachten.
Für das Gesagte spricht auch, wenigstens zumTheil, dafs jeder einzelne noch so kleine Theilunsers Körpers empfindungslos seyn kann. DasGehirn empfängt dann von ihm nichts; durch Rei-ben, Brennen u. s. w. stellen wir aber die Empfin-dung des Theils oft wdeder her, selbst ohne alleinnere oder allgemeine Mittel.
Die von Mehreren, vorzüglich aber von Tre-viranus (im 1. u. 2. Th. seiner physiol. Fragmente)vertheidigte Hypothese, dafs die Empfindung vondem Mark der Nerven, die Bewegung aber vondessen Hüllen (der Gefäfshaut namentlich, oderauch der Spinnwebenhaut) abhängt, darf aus demeinfachen Grunde nicht angenommen werden, weiljene Hüllen weder mit dem Gehirn, noch mit dem
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