Theile zu versorgen im Stande seyn. Man betrachtenur die grofse Menge der Nerven um die Pulsaderndes Gesichts; das sind auch keineswegs weiche oderGangliennerven ihrer Beschaffenheit nach. Dasselbegilt von der Zunge u. s. w. Aber selbst bei demHerzgeflecht sind ja die grofsen von dem Vagus unddessen zurücklaufendem Ast entspringenden vielenFäden Jedem bekannt, und doch sind dies haupt-sächlich Gefäfsnerven.
Wie falsch die herrschende Ansicht von denGanglien sey, zeigt der Geruchsnerve, der unterallen Empfindungsnerven am stärksten auf das Ge-hirn wirkt, und doch einen grofsen Knoten besitzt.Von den Knoten der Rückenmarksnerven geheneine Menge Fäden in die Muskeln, in die Haut.Die Nerven der Iris entspringen nur zu einemkleinen Theil, und nicht einmal bei allen Thieren,aus dem ersten Ast des fünften Paars unmittelbar;die übrigen derselben kommen aus dem Augenkno-ten, und doch gehört die Iris dem Auge als einemSinnorgan an, und dient nicht zur Reproduction; undwill man diesen Grund schwächen, indem mansich auf ihre unwillkührliche Bewegung bezieht, sogilt dies nur von dem Menschen und den Säug-thieren; denn bei den Vögeln, wo die Iris derWillkiihr gehorcht, kommen doch ihre Nerven ausdem Augenknoten.
Man kann also zwar zugeben, dafs die mehr-sten Gangliennerven bei den höheren Thieren zuTheilen gehen, welche dem reproductiven System